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Ausbilden für Belgien - Liberale setzen auf Sprache &

Modernisierung

von Christine Mauel, Stéphanie Cortisse und Frederik Wertz

Christine Mauel, Stéphanie Cortisse und Frederik Wertz wollen die Attraktivität des frankophonen Studiums stärken: unsere Talente in den eigenen Institutionen fördern und die statistischen Instrumente modernisieren.

Die Attraktivität der Hochschuleinrichtungen der Französischsprachigen Gemeinschaft für Jugendliche aus der Deutschsprachigen Gemeinschaft ist ein wesentlicher strategischer Hebel für die Zukunft und Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes. Angesichts des nachgewiesenen Rückgangs der Einschreibungen ostbelgischer Studierender in der Französischsprachigen Gemeinschaft von 1.025 im akademischen Jahr 2019-2020 (davon 454 an Universitäten, 431 an Hochschulen und 19 an Kunsthochschulen) auf 889 im Jahr 2024-2025 schlagen die wallonische Abgeordnete Christine Mauel, die Abgeordnete im Parlament der Föderation Wallonie-Brüssel Stéphanie Cortisse und der Abgeordnete im Parlament der Deutschsprachigen Gemeinschaft Frederik Wertz Alarm. Für die drei liberalen Mandatsträger ist es von grundlegender Bedeutung, eine klare und ehrgeizige Richtung vorzugeben: Wir müssen unsere jungen Talente dazu ermutigen, ihre Ausbildung an unseren eigenen Hochschuleinrichtungen zu absolvieren, um ihre einzigartige Mehrsprachigkeit optimal zu nutzen und dieses qualifizierte Humankapital im Zentrum unseres eigenen Wirtschaftsgefüges zu halten, anstatt es an das Ausland zu verlieren.

Der Erwerb und die Beherrschung der französischen Sprache bilden den zentralen Dreh- und Angelpunkt für diesen akademischen Erfolg. Die PFF/MR-Parlamentarier begrüßen die von den Ministern bestätigten konkreten Initiativen der Akteure vor Ort. Dies gilt insbesondere für die Universität Lüttich, ein strategischer Partner ersten Ranges mit ihren 29.348 Studierenden, 11 Fakultäten und 4 Campus, die Ende August eine sprachliche und akademische Vorbereitungswoche mit Fokus auf hochschulvorbereitendes Französisch für Schüler des 5. und 6. Sekundarschuljahres organisiert. Dieses Modul fügt sich perfekt in das Gesamtkonzept des Spracherwerbs in der Deutschsprachigen Gemeinschaft ein, das darauf abzielt, am Ende der Schullaufbahn zertifizierte Sprachniveaus von B1 bis B2 zu erreichen, und das derzeit von einer umfassenden Überarbeitung seines Rahmenplans vom Kindergarten bis zum Abitur profitiert.

Die Abgeordneten unterstützen zudem den Informationstag zur Begleitung der Schüler bei ihrer Studienwahl, wie dies beispielsweise am Königlichen Athenäum in Eupen der Fall ist, das Vernetzungsprojekt zwischen der Deutschsprachigen Gemeinschaft und der HEC Lüttich zur Zusammenführung von Studierenden und lokalen Unternehmen sowie die laufende Prüfung der Organisation der Aufnahmeprüfung für das Medizinstudium in deutscher Sprache, um sprachliche Hürden abzubauen.

Gleichzeitig weisen die Abgeordneten auf ein großes Hindernis hin: den Mangel an modernen Evaluierungsinstrumenten innerhalb der Verwaltung. Dass die Regierung einräumt, nicht über präzise Daten zu verfügen, um die genauen Beweggründe für den Wechsel von Studierenden nach Deutschland oder Maastricht mit Sicherheit zu bestimmen, verdeutlicht die Notwendigkeit, unsere administrativen Datenbanken dringend zu modernisieren. Es ist nicht hinnehmbar, dass wesentliche öffentliche und wirtschaftliche Politiken mit veralteten Systemen gesteuert werden müssen, die es nicht einmal erlauben, eine klare statistische Historie über zehn Jahre zu erstellen. Für Christine Mauel, Stéphanie Cortisse und Frederik Wertz ist diese technologische Modernisierung unerlässlich, um gezielte Anreize zu verfeinern, Bildungswege an unseren Universitäten nachhaltig zu sichern und die Zukunft

unserer Unternehmen zu gewährleisten.

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