12.07.2010 - Ministerin WEYKMANS sehr zufrieden mit der Nachfrage im Sport-Freizeitzentrum Worriken

Ministerin WEYKMANS sehr zufrieden mit der Nachfrage im Sport-Freizeitzentrum Worriken

(Auszüge Grenz-Echo vom 10/07/2010)

Mit rund 80000 Übernachtungen im Jahr gehört das Sport- und Freizeitzentrum Worriken zu den Zugpferden des ostbelgischen Tourismus. Von nah und fern strömen die Gäste nach Bütgenbach und bescheren unserer Region solide Zahlen im Fremdenverkehr. Dennoch ist es den Betreibern und vor allem der Deutschsprachigen Gemeinschaft, in Person von Tourismusministerin Isabelle Weykmans, wichtig gewesen, sich auch den Anwohnern zu öffnen und dem Tagestourismus neue Impulse zu geben.

Vor zwei oder drei Jahren sei erstmals die Idee eines komplementären Angebots in Worriken aufgekommen, so Isabelle Weykmans anlässlich einer Pressekonferenz am Donnerstag. 2008 wurde dann der Versuchsballon »VENNtastic Beach« gestartet - mit Erfolg. Dabei ist das Konzept denkbar einfach: An einem insgesamt 8000 qm großen Badestrand werden neben dem obligatorischen Sandstrand auch eine Reihe von Attraktionen, Spiel- und Sportmöglichkeiten geboten, die die Interessen der ganzen Familie abdecken. Auch in diesem Jahr wurde hier das Konzept verfeinert und die Angebotspalette entsprechend weiterentwickelt: Dazu gehören aktuell der Verleih von Kajaks und Tretbooten und ein neuer Spielplatz mit Sandstrand. Bereits 8000 Besucher haben in diesem Sommer Gebrauch von diesem breitgefächerten Angebot gemacht. Neben dem tollen Angebot und Wetter ist dieser beeindruckende Wert wohl auch der vorübergehenden Schließung des Strandbads in Robertville geschuldet.

Hochseilgarten

Neben dem »VENNtastic Beach« sind vor allem die Hochseilgärten Anlaufstelle Nummer eins in Bütgenbach. Dabei wurden von den insgesamt vier bestehenden Gärten drei miteinander verbunden, sodass fünf Gruppen gleichzeitig an fünf verschiedenen Eingängen die luftigen Höhen erklimmen können. Auf rund 500 Meter erstrecken sich jetzt Klettermöglichkeiten in 9-14 Metern Höhe, die den Puls der Wagemutigen garantiert höher schlagen lassen. Anfänger und sportlich ambitionierte Abenteurer erleben hier gleichermaßen Freude in luftiger Höhe: Für Sicherheit auf den Parcours, die auch in Waldgebiete hineinführen, ist stets gesorgt. Es gibt Brücken und Seilrutschen, die einen Auf- und Abstieg jederzeit ermöglichen. So macht der Besuch gleich doppelt Spaß. Und das schlägt sich auch in den Besucherzahlen nieder. Bis zu unglaublichen 120 Besuchern tummeln sich täglich auf den verschiedenen Kletterparcours, die für Besucher von 14 bis 17 Uhr geöffnet sind. Doch auch mit der Fertigstellung dieses neuen Hochseilgartens ist die Entwicklung Worrikens längst nicht abgeschlossen.

Jugendtourismus

Mit dem Projekt »Blue Spot-Hot Spot«, wird in naher Zukunft vor allem der Jugendtourismus ins Visier genommen. »Unsere Chalets für fünf Personen und die Bungalows für 30 bis 40 Personen entsprechen in diesem Bereich nicht mehr unbedingt dem heutigen Standard«, so Worriken-Direktor Werner Baumgarten. Aus diesem Grund wird der Bau eines Wohnkomplexes mit 36 Zweibettzimmern und jeweils eigenem Sanitärbereich ins Auge gefasst. Vor allem bei Trainingslagern vieler Sportvereine könnten diese neuen Bungalows Worriken neue Möglichkeiten eröffnen.


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